Künstler-Portrait
Ich wurde am 17.05.1968 in Bremen geboren. Bis zur mittleren Reife besuchte ich die freie Waldorfschule in Bremen. In dieser Zeit verfestigten sich meine künstlerischen Ambitionen bereits grundlegend. Das Abitur bestand ich 1989 am Gymnasium Horn in Bremen u.a. mit den Leistungskursen Kunst und Englisch.
1990 verbrachte ich einige Zeit in London, wo ich 2 Sprachkurse belegte, um mein Englisch zu verbessern. Nebenbei widmete ich meine Freizeit dem Skizzieren von Stadtbildern.
1993 beendete ich das Grundstudium Kunst und Kulturwissenschaften an der Universität in Bremen.
Da ich seit langem meinen Traum, Mode-Design zu studieren, verwirklichen wollte begann ich 1994 nach der Zulassungsprüfung das Mode- u. Textildesignstudium an der Fachhochschule für Gestaltung an der Armgardstrasse in Hamburg. Dieses schloss ich als Diplom-Designerin 1999 mit der Note sehr gut ab. Nach dem Modestudium begann ich bei einer Modefirma in Mühlheim als Designassistentin.
Nebenbei jedoch frönte ich beständig meiner weiteren grossen Leidenschaft, der Malerei. Hier kann ich meinen künstlerischen Freiraum auf eine ganz individuelle Weise nutzen und meine Emotionen als Künstlerin ausdrücken, was im Modedesign so nicht möglich ist. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich in einem grossen Unternehmen in Düsseldorf. Meine Freizeit jedoch widme ich voll und ganz meiner Kunst und hoffe irgendwann mit meinen Bildern eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.
Was hat mich künstlerisch geprägt?
Künstlerisch geprägt hat mich bereits die Waldorf-Schulzeit in Bremen mit den künstlerisch-orientierten Klassenfahrten, zum Beispiel nach Azzano in Italien. Dieses kleine Dorf in den Bergen inspirierte zu vielen Landschafts-Skizzen und Portrait-Zeichnungen der Dorfbewohner.
Während des Modestudiums und bis heute beeinflussen und prägen die grossen Künstler Macke, Matisse und besonders Gauguin meine Kunst. Meine Diplom-Arbeit z. B. hieß „Hommage an Paul Gauguin“. Auch diese Künstler zeigten u.a. viel Gefühl durch intensive Farbkompositionen.
Was macht meine Kunst aus?
Meine Bilder sprechen ihre eigene Sprache durch intensive Farben und die Zusammenstellung unterschiedlicher Farbflächen und Raster. Dadurch entsteht eine starke Energie, die auf den Betrachter überspringen und ihn in den Bann ziehen soll.
Durch die kontrastreichen Farbflächen sollen meine Bilder beim Betrachter den Eindruck einer Bewegung im Bild erwecken. Diese „Bewegung“ ändert sich jeweils mit unterschiedlichem Tageslicht.
Ich male zur Zeit ausschliesslich abstrakte Bilder, weil ich dadurch den Betrachter auf emotionaler Ebene ansprechen und erreichen will. Dann erst kann er herausfinden, ob das Bild tatsächlich ausdrückt, was der Bild-Titel aussagt.
Grosse Emotionen mit intensiven Farben ausdrücken, dass zeigen meine Bilder.